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Handhabung und Besonderheiten

Die erste Besonderheit der Outdoor-Kameras fängt beim Einlegen der Akkus an. Wie sämtliche Anschlüsse, Schalter, Drehräder und Klappen müssen auch die Batteriefächer gegen eindringendes Wasser und Staub geschützt sein. Und natürlich gegen versehentliches Öffnen. Bei normalen Kameras kann es ja schon mal passieren, dass das Batteriefach versehtlich aufgeht. Wenn einem das beim Segelausflug mit einer Outdoor-Kamera passiert, kann das schon das Ende der Knipse sein.

Damit ich bei der Nikon den Akku einlegen kann, muss ich einen Drehknopf am Batteriefach um eine viertel Drehung nach links drehen. Gesichert wird das Rädchen durch einen Knopf in seinem Zentrum, der gedrückt werden muss. So lange der nicht gedrückt ist, ist das Drehrad und damit das Akkufach verriegelt. In dem Fach befindet sich nicht nur der Einschub für den Akku, sondern auch der für die SD-Speicherkarte sowie ein Mini-HDMI- und USB-Anschluss. 

Um den Akku in die Olympus einlegen zu können, muss zunächst eine kleine Verriegelung am Akkufach gelöst werden. Anschließend wird das Fach mit einem weiteren Hebel entriegelt und ich kann es öffnen. Akku und SD-Speicherkarte lassen sich nun einlegen. Anders als bei der Nikon hat die Olympus noch eine zweite Klappe, hinter der sich ein Micro-HDMI- und USB-Anschluss befindet. Die Verriegelung der Klappe funktioniert genauso wie die des Akkufachs. Und wo ich schon beim Thema Akku bin: Der TG-1 liegt kein externes Akkuladegerät bei, sondern der Akku wird in der Kamera geladen. Auch hier der Unterschied zu Nikon: Der liegt ein externes Akkuladegerät bei. Warum das besser ist? Weil man einen zweiten Akku laden kann, während man den ersten in der Kamera leerknipst. Natürlich gibt es für die Olympus als Zubehör auch ein externes Akkuladegerät (UC-90, rund 70 Euro). Ein Original-Ersatzakku LI-90B kostet bei der Olympus übrigens rund 80 Euro, bei der Nikon der Akku EN-EL12 rund 40 Euro.

Nach jedem harten Outdoor-Gebrauch müssen die Kameras gründlich gereinigt werden. Besonders nach dem Kontakt mit Salzwasser ist das Abspülen mit Süßwasser Pflicht. Sämtliche Salzreste müssen schnellstmöglich runter, da sie sonst Dichtungen angreifen oder die Knöpfe "festbacken". Kleine Fugen und die Bereiche um die Bedienknöpfe lassen sich mit einer ausgedienten Zahnbürste prima reinigen. Dabei gehen auch Sandkörner raus oder andere Schmutzpartikel. Achtung: nie mit einem Lappen die trockene Kamera abrubbeln. Salzkristalle und Sandkörner können feine Kratzer auf dem Gehäuse oder Display hinterlassen. Nach dem gründlichen Waschgang kann man die Kameras vorsichtig mit einem weichen Tuch abtrocknen. 

 

 

Ganz wichtig: kontrolliert bei jedem Öffnen eines der Fächer die Dichtung besonders gründlich. Ein einziges Sandkorn kann dafür sorgen, dass beim Tauchgang dort Wasser eindringt. Die Dichtungen müssen vor dem Schließen absolut sauber sein. Zusätzlich empfehlen die Hersteller den regelmäßigen Austausch der Dichtungen, da die mit der Zeit porös werden. Die genauen Wechselintervallen stehen in den Bedienungsanleitungen.

 

 

In den Videos hatte ich ja schon einiges über die Handhabung der Kameras gesagt. Die Kameraoberfläche der Nikon ist recht glatt, eine Griffleiste an der Vorderseite gibt es nicht. Das Gehäuse der Olympus ist ebenfalls glatt, hat allerdings eine gut geformte Griffleiste an der Vorderseite. Die TG-1 fühlt sich in meiner Hand deutlich sicherer an. Während des Live-Tests der drei Edelknipsen hatte ich die Outdoor-Kameras ja schon dabei und habe sie dort auch mit Handschuhen bedient. Mein Griffgefühl hat sich dabei noch verstärkt. Die Nikon liegt mit Handschuhen einfach nicht so sicher in der Hand wie die Olympus. Und die hat noch einen zusätzlichen Pluspunkt: Die Tasten und Knöpfe sind etwas größer und griffiger wie die der Nikon. Selbst mit Handschuhen klappt die Bedienung der TG-1 ziemlich gut. Abgesehen davon, lassen sich die wichtigsten Funktionen der Kamera auch per Klopfzeichen aufs Gehäuse aktivieren. So können ISO-Empfindlchkeit, Makro-Funktion, Belichtungkorrektur, Serienbildfunktion und einige andere Sachen per Klopfen eingestellt werden. Und das geht richtig einfach, wenn man's erst mal verstanden hat, wie's geht.

Ein wesentlicher Unterschied bei der Bedienung fällt mir schnell auf: die Olympus hat zum Einstellen der Belichtungsprogramme das klassische Drehrad – auf der Kamerarückseite. Der Nikon fehlt das. Um die Belichtungsprogramme zu wählen, muss ich das grüne Kamerasymbol drücken und kann dann mit dem Vierwegeschalter zwischen Automatik, Smart-Porträt, Weichzeichung, Motiv-Programm (19 Szenen) und Einfachautomatik auswählen. Bei der Olympus kann ich über das Wahlrad zwischen Programm-Automatik, intelligenter Automatik, Wenig Licht, Super Sport, Motiv-Programm (23 Szenen), Magic-Filter und zwei benutzerdefinierten Einstellungen wählen. Bei den Magic-Filtern stehen zwölf zur Auswahl. Die sind ähnlich den Art-Filtern der Olympus PEN-Reihe. Beide Kameras lassen keine manuelle Einstellung von Blende und Belichtungszeit zu. Blenden- oder Zeitautomatik gibt es ebenfalls nicht. Mit beiden Kameras lassen sich Panoramaaufnahmen machen. Insgesamt bietet die Olympus mehr Motivprogramme und mit den Magic-Filtern eine schöne Möglichkeit, seine Fotos individuell zu gestalten.

Die Navigation in den Menüs finde ich bei beiden Kameras gut gelöst. Die einzelnen Menüpunkte sind verständlich und gut zu lesen. Bei der Olympus lassen sich zu den Menüpunkten Erklärungen am unteren Bildschirmrand einblenden. Wer also mal einen Punkt nicht versteht, dem kann geholfen werden.  

 

Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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